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Aktion 2013 - Rund um das Sella-Massiv
 
Die diesjährige Aktion des TetraTeams „Rund um das Sella-Massiv“ ist geschafft!!

Christian, Jürgen, Jens, Herward und Stoffel (Christoph) haben mal wieder gezeigt was in Ihnen steckt und haben es richtig krachen lassen. 2000 Höhenmeter auf 60 Kilometer, Steigungen bis 15% unzählige Serpentinen bergauf und bergab und das ganze verteilt auf vier Pässe die zu bezwingen waren um das Sella-Massiv komplett zu umrunden.

Aber fangen wir vorne an. Der Tag begann nachts um 3 Uhr denn da ja niemand wußte wie lang man für diese Rundfahrt braucht, wollten alle so früh es geht starten. Treffpunkt war dann ein Parkplatz am Fuße des Berges wo gegen 4 Uhr so nach und nach alle eingetroffen sind. Die Vorbereitungen liefen dank unserer vielen Begleiter reibungslos. Bikes zusammenbauen, rein setzen ins Bike, rennfertig machen und das alles während es langsam immer heller wurde. Die ersten Umrisse der Berge waren zu erahnen und so nach und nach wurde diese unglaubliche Kulisse die uns umgab sichtbar.

Mittlerweile war es ca. 5:15 Uhr. Wir machten noch jede Menge Bilder um möglichst viel von diesem Moment fest zuhalten und dann ging es um 5:30 Uhr los. Jeder der 5 Fahrer startete zu seiner ganz persönlichen Sella-Massiv-Umrundung und stieg in den Berg ein.

Die Taktiken der einzelnen Fahrer war recht unterschiedlich. Da war zum einen die Taktik Vollgas, also richtig Gas geben und schauen was passiert, andere gingen es etwas zurückhaltender an um sich ihre Kraft einzuteilen. Die Gruppe verteilte sich also recht schnell, denn am Berg gilt es für jeden seinen eigenen Rhythmus zu finden und über Windschatten braucht sich bei den Steigungen auch keiner Gedanken machen.

Die Sonne war mittlerweile komplett aufgegangen und spätestens jetzt wurde klar, daß man sich keinen schöneren Ort hätte aussuchen können. Normalerweise hat man als Radfahrer ja nur die Augen auf der Straße aber hier konnte man gar nicht anders als den Blick auch ab und zu mal zur Seite zu richten und den Anblick zu genießen.

Stoffel kam dann als erster auf dem ersten Pass an und war noch guter Dinge. Eine kurze Pause wurde eingelegt. Was essen und trinken, eine kleine Abkühlung mit Wasser, Trikotwechsel, Erinnerungsfoto und weiter ging es auf die erste Abfahrt. Ihm folgte dann Jürgen, Christian und Jens. Herward hatte mit einigen Problemen zu kämpfen die Ihn zu einer Zwangspause nötigten aber schließlich kam auch er oben an.

Das Team spielte sich immer besser ein und diesmal hatten wir auch genug Begleitpersonen, d. h. alle paar Kilometer stand ein Auto mit allem was die Fahrer benötigten. Mit dem Motorrad wurden dann noch zusätzlich wichtige Sachen hin und her gefahren da sich das Feld jetzt am zweiten Pass schon sehr auseinander gezogen hat. Aber dank des guten Wetters waren alle noch gut drauf.

Schon bei der Auffahrt zum zweiten Pass wurde es dann so langsam voller auf den Straßen. Die ersten Motorräder, Radfahrer und Autos tauchten auf und ab da waren wir nicht mehr allein auf der Strecke. Bis zur Mittagszeit nahm diese Chaos dann auch immer mehr zu und die Fahrer mussten jetzt wirklich aufmerksam sein. Aber da alles erfahrene Straßenfahrer sind beunruhigte das keinen richtig.

So nach und nach kamen die Jungs dann auf dem zweiten Pass an. Während Jürgen, Stoffel und Christian nach den üblichen Ritualen weiter fuhren, stieg Jens mal für eine kleine Pause aus. Er hatte etwas Probleme mit der Schulter aber auch darauf waren wir vorbereitet, denn wir hatten Jessi dabei unseren blonden Physio-Engel :) Sie wusste gleich was los war und sorgte mit geübten Griffen für Schmerzlinderung. Danach ging es dann auch für Jens weiter. Bedingt durch seine Zwangspause am ersten Pass kam Herward etwas später. Letzter einer Gruppe zu sein ist nie schön. Da verlässt einen dann zwischendurch schon öfter die komplette Motivation. Aber nach einer vernünftige Pause auf dem Pass ging es auch für Ihn weiter.

Der dritte Pass hatte es in sich. 33 Spitzkehren galt es da zu fahren und jeder Hanbiker weiß wie schwer so enge Kurven zu fahren sind und das alles auch noch bergauf, da ist man bedient.

Jetzt war nur noch ein Pass auf dem Weg ins Ziel im Weg und da er von allen der Kürzeste war setzte jeder nochmal seine letzten Reserven frei. Diese waren auch nötig, denn obwohl der Pass nicht so lang war hatte er noch einige steile Rampen als Überraschung zu bieten aber die Nähe zum Ziel half dann auch nochmal die Zähne zusammen zu beißen.

Nach 9 Stunden war es dann für Christian, Jürgen und Stoffel geschafft. Sie kamen glücklich und ordentlich geschafft auf dem Parkplatz an wo wir morgens gestartet waren.

Auf Jens und Herward wartete noch eine Überraschung der besonderen Art, auf die sie bestimmt gern verzichtet hätten und zwar Regen. Dadurch wurde es nochmal richtig ungemütlich. Aber letztendlich kamen auch die beiden erfolgreich um den Berg und genau dafür waren die 5 Jungs morgens gestartet.

Also Mission erfüllt, alle gesund wieder angekommen und die AKTION 2013 – Rund um das Sella-Massiv erfolgreich beendet! Ein Kniefall vor euch allen, Ihr seid die BESTEN!!

An dieser Stelle gilt unser ganz besonderer Dank wieder unseren Begleitpersonen ohne die das alles nicht machbar wäre. Also Anton, Benny, Dani, Fritz, Jessi, Matthias, Paul, Paula und Ulf herzlichen Dank, dass Ihr alle dabei wart. Es hat richtig Spass gemacht mit euch!

Auch unsere Sponsoren vergessen wir natürlich nicht die uns diesmal wieder unterstützt haben sowohl finanziell als auch mit Material!

Herzlichen Dank also an Teleflex, Erdinger Alkoholfrei, Sopur, Rehability und Schwalbe und andere. Wir freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit allen!



PS: Nach dem ich zu meiner aktiven Zeit auch mal das ein oder andere Rennen gefahren bin und auch schon so meine Erfahrungen mit Bergen gemacht habe kann ich ja etwas mit reden bzw. mit fühlen was Ihr da abgeliefert habt. Man kann das mit einem Wort zusammenfassen: RESPEKT!

Um solche Leistungen am Tag X abliefern zu können muss man monatelang trainieren und auch der Aufwand so etwas zu organisieren ist unglaublich. Es freut mich, daß ich euch wenigstens etwas unterstützen konnte und bin einfach froh Teil dieses einzigartigen Teams zu sein!

BeJo